Metro Moskau

Alexander Kaletski                                                                                                                                                    Metro Moskau

Metro Moskau, die Moskauer Untergrundbahn, bezaubert Sascha, den Helden dieses Buches, schon als dieser mit sieben Jahren zum ersten Mal zu Besuch nach Moskau kommt. Die prachtvollen Eingänge, die schimmernden Rolltreppen und die verzierten Decken vermitteln den Eindruck eleganteren Lebens.                                                                                                                                                                Jahre später entrinnt Sascha den Mauern einer Munitionsfabrik in der Provinz und kehrt als angehender Schauspieler und Künstler,  Schwindler und Schwarzhändler, die alle das kranke System in der Sowjetunion untergraben.                                                                                                                              Gewagte, fast opernhafte Episoden, angesiedelt zwischen Lachen und Schrecken, wechseln mit beinahe dokumentarischen Einblicken in die Art und Weise, wie in Moskau “auskommt” und “durchkommt”; wie man ohne “Propiska”, der begehrten Wohnbescheidigung, in der Hauptstadt eine Wohnung bekommt, wie man den Dienst beim Militär umgeht und wie man sich das ersehnteste, Statussymbol überhaupt , die Genehmigung für Auslangsreisen, beschafft.                                                                    Hinter allerei karikierden Darstellung von Personen und Umständen des offiziellen und privaten Lebens entwirft der Autor.

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